Luisa und ihre Freunde Julika, Sascha und Jonas schmieden große Pläne, nachdem sie nach einer Aufführung richtige kleine "Berühmtheiten" geworden sind. Doch schon bald wird alles anders als geplant. Sascha überbringt eine überraschende Neuigkeit: Seine Eltern und er werden schon sehr bald in ihre russische Heimat zurückkehren. Die Trauer ist groß, der Abschied ergreifend.
Luisa ahnt allerdings nicht, dass ihre Ballettlehrerin Veronique Kontakt zu Saschas russischer Ballettlehrerin aufgenommen hat. Gemeinsam planen sie eine Ballettaufführung.
Nach hartem Training ist es dann soweit: Der Vorhang öffnet sich, die Scheinwerfer gehen an, doch nicht alles läuft wie erhofft. Wird die Aufführung platzen?
Die Ballettlehrerin meiner Tochter Julia war früher eine große Tänzerin in Russland und führt heute selbst etwa alle 2-3 Jahre solche gemeinsamen Aufführungen zwischen ihrer Ballettschule und einer befreundeten in St. Petersburg durch. Fast alle Jahrgänge sind daran beteiligt und die Vorbereitungen sind jedes Mal sehr viel aufwändiger als in "Luisa" beschrieben. Alle, die daran beteiligt sind, also auch Autoren, Beleuchter etc., arbeiten ehrenamtlich und die Eintrittsgelder werden einem guten Zweck in Russland gespendet. Als ich der Ballettlehrerin, Frau Polina Grossmann-Bendersky, das Manuskript gab, damit sie es auf sachliche Richtigkeit überprüfen konnte, sagte sie, sie musste schon beim Lesen von Band 2 immer an ihre Schüler Sascha und Julia denken, die sich während solcher Proben kennen- und lieben gelernt hatten. Sascha kam aus Petersburg und Julia aus Berlin. Bei einem Pas de deux konnte man sehen, wie nah sich die beiden sind. Sie waren zu diesem Zeitpunkt schon um die 20 Jahre alt. Aber ich hatte vorher nichts davon gewusst und war total verblüfft, dass es eine solche Liebesgeschichte tatsächlich gab und auch noch die Namen fast übereinstimmten! cf