Alexandra hat sich in Arved verliebt. Sie glaubt fest daran, dass er ihre Gefühle erwidert. Doch Arved hat schon eine Freundin, Saskia. Alexandra will die Realität nicht sehen. Sie lauert Arved auf, bombardiert ihn mit SMS und Anrufen. An Saskia schickt sie Briefe, in denen sie Zärtlichkeiten mit Arved beschreibt. Als Alexandra auch noch behauptet, von Arved schwanger zu sein, bahnt sich eine Katastrophe an.
Wer hat nicht schon mal aus enttäuschter Liebe ein paar SMS zu viel geschickt, doch wieder angerufen obwohl man es nicht wollte, versucht herauszufinden was der Andere so macht? Normalerweise siegt nach halbwegs überstandenem Liebeskummer der Stolz, auch überwindet man den eigenen Schmerz und wendet sich wieder dem Leben und anderen Menschen zu. Wenn jemand zum Stalker wird und die vermeintlich geliebte Person zum einzigen Lebensinhalt, steckt offensichtlich mehr dahinter: Verletzungen in früher Kindheit, der viel zu frühe Verlust einer wichtigen Bezugsperson oder andere nicht verarbeitete Probleme. Davon erzählt die Geschichte von Alexandra und Arved aus Täter- und Opfersicht.
Inzwischen gilt Stalking als Straftat, gegen die man juristisch vorgehen kann.
Mit Nachwort eines auf solche Fälle spezialisierten Rechtsanwalts!cf