Sina ist fünfzehn und hält sich für zu dick. Als ihre beste Freundin Melli ihr eine knallenge Jeans schenkt, ist Sinas Ehrgeiz geweckt: Wenn ich da rein passe, denkt sie, dann bin schlank und attraktiv. Sie begint eine Diät und hat bald Erfolg: endlich beachtet sie ihr heimlicher Schwarm. Doch Sina kann nicht aufhören zu hungern - bis es fast kein Zurück mehr gibt. Diese Geschichte ist erfunden und wahr zugleich. Wahr, weil schon viele Mädchen sie so oder ähnlich erlebt haben. Sie macht Mut, sich selbst zu mögen, wie man ist.
"Dann bin ich eben weg" ist von den Verkaufszahlen her mein bisher erfolgreichstes Buch. Kein Wunder - von allen Themen, die ich in meinen Jugendbüchern bisher behandelt habe, ist mir Magersucht am nächsten, da ich selbst mit ca. 19-21 Jahren ziemlich dicht dran war, ernsthaft daran zu erkranken. Sinas Geschichte ist, von den sachlichen Recherchen abgesehen, zwar frei erfunden, aber einiges habe ich doch ähnlich erlebt.
Seht euch übrigens mal das tolle Cover von Stefanie Harjes an. Das Motiv der stacheligen Kastanie kommt auch im Text vor, wovon sie nichts wusste, und ich wusste nicht, dass sie es malt. Klasse, oder?
Oft bekomme ich e-mails von Mädchen, die zu diesem Buch in der Schule ein Referat halten oder eine Arbeit schreiben und Fragen dazu haben. Also nur Mut, ich beantworte euch alles was ihr wissen wollt! Besonders gern tue ich das, wenn ich dafür eure Arbeiten hinterher auch lesen darf! cf